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Chantal Friebertshäuser, Senior Vice President von Moderna über die Zukunft der Pharmazie: Ein Blick auf mRNA, KI und personalisierte Medizin

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In der neuesten Folge von Visionäre der Gesundheit sprechen Inga Bergen und Chantal Friebertshäuser über die Zukunft der Pharmaforschung – mRNA. Sie diskutieren die Chancen, aber auch die Herausforderungen dieser individualisierten Therapie und vor allem, wie sie in Zukunft auch die Krebstherapie revolutionieren könnte.

mRNA und KI: Eine Revolution in der Medizin

mRNA, oder messenger RNA, kann eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen spielen. Chantal Friebertshäuser erklärt, dass mRNA als eine Art „Rezept“ fungiert. Es gibt dem Körper Anweisungen, um bestimmte Stoffe wie Proteine oder Abwehrmittel selbstständig zu produzieren. Diese revolutionäre Technologie ermöglicht es, den Körper gezielt dazu zu bringen, die benötigten Komponenten zur Bekämpfung von Krankheiten zu erzeugen. Durch die richtige Codierung wird sichergestellt, dass der Körper die gewünschten Stoffe produziert, ähnlich wie bei einem Kochrezept. Künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine entscheidende Rolle, indem sie dazu beiträgt, die richtige Codierung für die gewünschte Produktentwicklung zu erhalten.

Was macht mRNA so besonders?

mRNA ist aus mehreren Gründen ein Gamechanger in der Welt der Pharmazie. Zum einen bietet sie eine bemerkenswerte Einfachheit in der Produktentwicklung. Diese Einfachheit ist ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Ansätzen und ermöglicht eine schnellere Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen. mRNA basiert auf einer Plattform. Diese Plattform stellt die Grundelemente zur Verfügung, so dass nur wenige Anpassungen vorgenommen werden müssen, die für die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen wichtig sind. So können neue Produkte effizient entwickelt werden. Dieser schnelle Zugang zu neuen Produkten ist gerade in Zeiten sich verändernder Krankheitsbilder und neuer Bedrohungen durch Viren oder andere Erreger entscheidend. Wie zum Beispiel bei der Covid-19-Pandemie, als Moderna nur 42 Tage benötigte, um einen ersten Impfstoff zu entwickeln. Die mRNA ist also nicht nur wegen ihrer Einfachheit revolutionär, sondern auch wegen ihrer Flexibilität und Schnelligkeit bei der Bereitstellung neuer Therapien und Impfstoffe.

Personalisierte Medizin: Krebstherapie im Wandel

mRNA-basierte Therapien bergen auch ein enormes Potenzial für die Behandlung von Krebserkrankungen. Chantal Friebertshäuser erklärt, dass Tumorerkrankungen häufig durch Mutationen gekennzeichnet sind. Hier setzt die mRNA gezielt an, indem sie den Körper dazu bringt, auf einzelne Mutationen zu reagieren. Durch die Integration von Tumorsequenzen und Mutationen in den Impfstoff können Patienten eine Vielzahl individueller Abwehrmechanismen entwickeln, die speziell auf ihre Tumorart abgestimmt sind. Die Entwicklung mRNA-basierter Therapien erfordert jedoch eine Anpassung der bestehenden regulatorischen Prozesse. Bisherige Verfahren sind nicht darauf ausgerichtet, schnell und effizient auf die Anforderungen dieser innovativen Technologie zu reagieren.

Die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) bei Moderna

Künstliche Intelligenz spielt nicht nur bei der Entwicklung von mRNA-Produkten eine wichtige Rolle. Moderna setzt KI auf vielfältige Weise ein. Chantal Friebertshäuser betont, dass KI nicht nur ein Werkzeug, sondern ein zentraler Bestandteil der Arbeitsweise bei Moderna ist. Mithilfe von KI werden komplexe Datenanalysen durchgeführt, um Muster und Zusammenhänge zu erkennen, die für die Entwicklung neuer Therapien entscheidend sind. Darüber hinaus wird KI eingesetzt, um den Produktionsprozess zu automatisieren und zu optimieren, was zu einer effizienteren Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen führt. Die Mitarbeiter:innen bei Moderna werden gezielt geschult, um das volle Potenzial von KI auszuschöpfen und ein skalierbares, zukunftsfähiges Unternehmen aufzubauen, das kontinuierlich innovative Lösungen für die Gesundheitsbranche entwickelt.

Chancen und Herausforderungen

In der Diskussion wird deutlich, dass vor allem auf regulatorischer Ebene noch großer Veränderungsbedarf besteht. Diese Prozesse sind oft nicht darauf ausgerichtet, schnell und effizient auf die Anforderungen dieser innovativen Technologie zu reagieren. Es dauert oft länger, den regulatorischen Prozess zu durchlaufen, als das eigentliche Produkt zu entwickeln. Die aktuelle Regulierung sieht vor, dass jeder Schritt von A bis Z überprüft wird, was zwar wichtig ist, aber bei der Entwicklung von mRNA-Substanzen zu unnötigen Verzögerungen führen kann. Während bei herkömmlichen Arzneimitteln jeder Schritt neu und einzigartig ist, ist dies bei mRNA-basierten Produkten nicht der Fall. Daher ist eine flexiblere Herangehensweise der Zulassungsbehörden erforderlich, um eine schnelle und effiziente Nutzung dieser innovativen Technologien zu ermöglichen. Denn das Prinzip von mRNA ist: Die Plattform ist die gleiche, nur einige individuelle Faktoren werden für ein erfolgreiches Produkt angepasst.

Die Zukunftsperspektiven der mRNA-Therapie

Die Diskussion in der Podcast-Episode zeigt, welche vielversprechenden Möglichkeiten die mRNA-Therapie für die Zukunft der Medizin bietet. Indem sie gezielt auf individuelle Bedürfnisse und Krankheitsbilder eingeht, eröffnet diese innovative Technologie neue Horizonte in der Behandlung von Krankheiten wie Krebs. Durch kontinuierliche Forschung, regulatorische Anpassungen und enge Kooperationen können die Potenziale der mRNA-Therapie in Zukunft voll ausgeschöpft und bahnbrechende Fortschritte in der Medizin erzielt werden. Gerade im Bereich der Digitalisierung gibt es jedoch in Deutschland noch viel zu tun. Die Zukunft der Medizin liegt in der personalisierten Behandlung und dem Einsatz modernster Technologien wie der mRNA-Therapie, um Patienten wirksamer, schonender und individueller zu versorgen.

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mRNA und KI: Eine Revolution in der Medizin

mRNA, oder messenger RNA, kann eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen spielen. Chantal Friebertshäuser erklärt, dass mRNA als eine Art „Rezept“ fungiert. Es gibt dem Körper Anweisungen, um bestimmte Stoffe wie Proteine oder Abwehrmittel selbstständig zu produzieren. Diese revolutionäre Technologie ermöglicht es, den Körper gezielt dazu zu bringen, die benötigten Komponenten zur Bekämpfung von Krankheiten zu erzeugen. Durch die richtige Codierung wird sichergestellt, dass der Körper die gewünschten Stoffe produziert, ähnlich wie bei einem Kochrezept. Künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine entscheidende Rolle, indem sie dazu beiträgt, die richtige Codierung für die gewünschte Produktentwicklung zu erhalten.

Was macht mRNA so besonders?

mRNA ist aus mehreren Gründen ein Gamechanger in der Welt der Pharmazie. Zum einen bietet sie eine bemerkenswerte Einfachheit in der Produktentwicklung. Diese Einfachheit ist ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Ansätzen und ermöglicht eine schnellere Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen. mRNA basiert auf einer Plattform. Diese Plattform stellt die Grundelemente zur Verfügung, so dass nur wenige Anpassungen vorgenommen werden müssen, die für die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen wichtig sind. So können neue Produkte effizient entwickelt werden. Dieser schnelle Zugang zu neuen Produkten ist gerade in Zeiten sich verändernder Krankheitsbilder und neuer Bedrohungen durch Viren oder andere Erreger entscheidend. Wie zum Beispiel bei der Covid-19-Pandemie, als Moderna nur 42 Tage benötigte, um einen ersten Impfstoff zu entwickeln. Die mRNA ist also nicht nur wegen ihrer Einfachheit revolutionär, sondern auch wegen ihrer Flexibilität und Schnelligkeit bei der Bereitstellung neuer Therapien und Impfstoffe.

Personalisierte Medizin: Krebstherapie im Wandel

mRNA-basierte Therapien bergen auch ein enormes Potenzial für die Behandlung von Krebserkrankungen. Chantal Friebertshäuser erklärt, dass Tumorerkrankungen häufig durch Mutationen gekennzeichnet sind. Hier setzt die mRNA gezielt an, indem sie den Körper dazu bringt, auf einzelne Mutationen zu reagieren. Durch die Integration von Tumorsequenzen und Mutationen in den Impfstoff können Patienten eine Vielzahl individueller Abwehrmechanismen entwickeln, die speziell auf ihre Tumorart abgestimmt sind. Die Entwicklung mRNA-basierter Therapien erfordert jedoch eine Anpassung der bestehenden regulatorischen Prozesse. Bisherige Verfahren sind nicht darauf ausgerichtet, schnell und effizient auf die Anforderungen dieser innovativen Technologie zu reagieren.

Die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) bei Moderna

Künstliche Intelligenz spielt nicht nur bei der Entwicklung von mRNA-Produkten eine wichtige Rolle. Moderna setzt KI auf vielfältige Weise ein. Chantal Friebertshäuser betont, dass KI nicht nur ein Werkzeug, sondern ein zentraler Bestandteil der Arbeitsweise bei Moderna ist. Mithilfe von KI werden komplexe Datenanalysen durchgeführt, um Muster und Zusammenhänge zu erkennen, die für die Entwicklung neuer Therapien entscheidend sind. Darüber hinaus wird KI eingesetzt, um den Produktionsprozess zu automatisieren und zu optimieren, was zu einer effizienteren Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen führt. Die Mitarbeiter:innen bei Moderna werden gezielt geschult, um das volle Potenzial von KI auszuschöpfen und ein skalierbares, zukunftsfähiges Unternehmen aufzubauen, das kontinuierlich innovative Lösungen für die Gesundheitsbranche entwickelt.

Chancen und Herausforderungen

In der Diskussion wird deutlich, dass vor allem auf regulatorischer Ebene noch großer Veränderungsbedarf besteht. Diese Prozesse sind oft nicht darauf ausgerichtet, schnell und effizient auf die Anforderungen dieser innovativen Technologie zu reagieren. Es dauert oft länger, den regulatorischen Prozess zu durchlaufen, als das eigentliche Produkt zu entwickeln. Die aktuelle Regulierung sieht vor, dass jeder Schritt von A bis Z überprüft wird, was zwar wichtig ist, aber bei der Entwicklung von mRNA-Substanzen zu unnötigen Verzögerungen führen kann. Während bei herkömmlichen Arzneimitteln jeder Schritt neu und einzigartig ist, ist dies bei mRNA-basierten Produkten nicht der Fall. Daher ist eine flexiblere Herangehensweise der Zulassungsbehörden erforderlich, um eine schnelle und effiziente Nutzung dieser innovativen Technologien zu ermöglichen. Denn das Prinzip von mRNA ist: Die Plattform ist die gleiche, nur einige individuelle Faktoren werden für ein erfolgreiches Produkt angepasst.

Die Zukunftsperspektiven der mRNA-Therapie

Die Diskussion in der Podcast-Episode zeigt, welche vielversprechenden Möglichkeiten die mRNA-Therapie für die Zukunft der Medizin bietet. Indem sie gezielt auf individuelle Bedürfnisse und Krankheitsbilder eingeht, eröffnet diese innovative Technologie neue Horizonte in der Behandlung von Krankheiten wie Krebs. Durch kontinuierliche Forschung, regulatorische Anpassungen und enge Kooperationen können die Potenziale der mRNA-Therapie in Zukunft voll ausgeschöpft und bahnbrechende Fortschritte in der Medizin erzielt werden. Gerade im Bereich der Digitalisierung gibt es jedoch in Deutschland noch viel zu tun. Die Zukunft der Medizin liegt in der personalisierten Behandlung und dem Einsatz modernster Technologien wie der mRNA-Therapie, um Patienten wirksamer, schonender und individueller zu versorgen.

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